Es gibt mehrere Gründe, warum ein Kunde den OPC DataHub für das OPC Tunneling einsetzen sollte. So behält der OPC
DataHub zum Beispiel alle OPC Transaktionen lokal gespeichert und stellt so sicher, dass bei Netzwerkproblemen
der Client Computer weiterhin auf seine Daten zugreifen kann. Im weiteren spiegelt er die Daten über das Netzwerk,
so dass sowohl der Client wie auch der Server ein vollständiges Abbild der Daten behalten. So wird der Client vor
Netzwerk-Unterbrüchen geschützt, da er mit den letzten Datenpunkten des Servers arbeiten kann. Ein einzelner OPC Tunnel
kann von mehreren Clients verwendet werden. So wird erreicht, dass die Netzwerk-Bandbreite markant reduziert wird.
Bei
OPC-Tunneling geht es darum,
das DCOM Netzwerk-Protokoll gegen das TCP-Protokoll auszutauschen. Anstelle den OPC-Client
über das Netzwerk an einen OPC-Server anzubinden, verbindet sich die OPC Tunneling Applikation mit dem lokalen
OPC Server und konvertiert die Daten des OPC-Servers in TCP-Nachrichten, welche über das Netzwerk an eine verbundene
OPC Tunneling Applikation gesendet werden. Dort werden die TCP Nachrichten in einen lokalen OPC-Server geschrieben.